Kurz getestet: iron Webbrowser

Ich hab gestern  mal den iron Webbrowser getestet und was soll ich sagen der erste Eindruck ist: Quellcode von chromium kopiert, Titel geändert und fertig.

Allerdings verspricht iron das sie die ganzen Spy Funktionen von Chrome entfernt habe, diese sind wohl im chromium nur auskommentiert?

Das ganze habe ich unter Kubuntu getestet.

Auf jeden Fall ist es ganz „nett“ das iron einfach meine chromium Einstellungen verwendet hat also es waren auch einfach die gleichen Tabs offen usw.

Das größte Problem bei iron ist leider das der Browser nicht so ganz funktioniert wie er soll, möchte man bespielsweise die Sync-Funktion nutzen muss man den Browser erst einmal mit falschem User-Agent via Konsole starten, dann die Sync-Funktion einschalten, danach kann man den Browser wieder ganz normal starten.

Um Sync zu aktivieren, Iron EINMAL mit folgenden Parametern von der Konsole starten und die Synchronisation dann aktivieren:
./iron –user-agent=“Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10_8_0) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/41.0.2272.76 Safari/537.36″

Auch pepperflash muss man sich erst auf umwegen von Chrome besorgen und umständlich einbinden. Auch erkennt der Browser nicht das man ihn als Standard Browser verwenden möchte und nervt bei jeden start aufs Neue.
Anleitung zum aktivieren von Flash

Alles in allem eine nette Idee, allerdings noch nicht weit genug ausgereift um bequem damit zu arbeiten.

Nun arbeite ich wieder mit Firefox.